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3-Satz-Sieg in Stuttgart Federer dreht nach Anlaufschwierigkeiten auf

  • Nach 93 Minuten bezwingt Roger Federer in Stuttgart Mischa Zverev (ATP 54) mit 3:6, 6:4, 6:2.
  • Somit verhindert der Baselbieter nach 10 Wochen Turnierpause einen Fehlstart, wie er ihn 2017 an gleicher Stätte erlebte.
  • Gegner im Viertelfinal wird ein Aussenseiter sein: entweder Guido Pella oder Prajnesh Gunneswaran.

Roger Federer machte vor seinem 3. Start in Stuttgart kein Geheimnis daraus, dass es für ihn tückisch sei, zurück in den Match-Rhythmus zu finden. Die Weltnummer 2 hatte zuletzt seit dem 24. März pausiert und die komplette Sandplatzsaison ausgelassen.

Der Akklimatisation war es denn auch geschuldet, dass Mischa Zverev, der auf der Anlage des Weissenhof schon eine Startrunde zu absolvieren hatte, im 6. Direktduell mit Federer zu seinem 1. Satzgewinn kam.

2 Breaks zu Null

Doch als der Schweizer schliesslich Betriebstemperatur erreicht hatte, gab es für den 30-jährigen Lokalmatador nicht mehr viel zu holen. Der Linkshänder musste in der Folge 2 Mal seinen Aufschlag zu Null zur Vorentscheidung abgeben:

  • Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit schaffte Federer mit seinem 2. Break in dieser Partie den Satzausgleich.
  • Im entscheidenden Umgang hatte der 20-fache Grand-Slam-Champion die Vorteile früh auf seiner Seite. Beim Service-Durchbruch zum 3:1 konnte Zverev wiederum keinen Punkt buchen.
Legende: Video Federer: «Ich kann sehr zufrieden sein mit diesem Match» abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Vom 13.06.2018.

Es geht erneut um die Nummer 1

Der Favorit machte in der Folge kurzen Prozess und stand nach 93 Minuten im Viertelfinal, zu dem er am Freitag anzutreten hat (live bei SRF). Sein Gegner ist noch nicht bestimmt, kündet sich aber auf dem Papier als machbar an.

Entweder wird der Argentinier Guido Pella (ATP 75), der schon in der 1. Wimbledon-Runde 2016 in 3 Sätzen den Kürzeren zog, oder Qualifikant Prajnesh Gunneswaran (Ind/ATP 169) den Baselbieter herausfordern.

Sollte Federer in der baden-württembergischen Landeshauptstadt erstmals bis in den Final vorstossen, würde er den pausierenden Rafael Nadal wieder vom Thron stossen.

Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 13.06.2018 15:00 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Nur einfach so: Heute gibt es viele Top-40-Spieler, die extrem stark sind und nichts zu verlieren haben gegen einen Top 10. Zudem kennen die Top 10 meistens solche Spieler nicht gut, da kaum gegen sie gespielt. Davon kann RF und Rafa bestimmt berichten !!!
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    herr keller, da kann er gar nichts dafür. es ist einfach eine feststellung dass RN gegen keinen Top 25 spieler antreten musste. dies sollte nicht einfach nicht sein.RN war auf bescheidenem Niveau an diesem Turnier und hätte auf Hartplatz gegen die Top spieler verloren. war so quasi ein geschenkter Titel gegen mittelmässige gegner. wia bei einem 250er turnier, nein sogar noch schwächer.
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    theres,zur info.bei einem atp 250 turnier sind meistens nicht die allerbesten top 10 am start. aber dass RN am US Open keinen top 25 spieler bespielen musste, nicht einmal im final, das ist wahrscheinlich einmalig.bei einem grand slam müsste man auf dem weg zum titel gegen die besten spielen müssen.
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    1. Antwort von Michael Keller (MK81)
      Was kann ein Spieler dafür, wenn die Top 25 schon früher ausscheiden?
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