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«Es mag arrogant klingen: Aber ich will Rennen gewinnen»
Aus Sport-Clip vom 21.10.2019.
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Grund für den Sölden-Verzicht Für Weirather kommt Mittelmass nicht mehr infrage

Nach einem schwierigen Winter will Tina Weirather nochmals Vollgas geben. Ihr Motto: «Weniger ist mehr».

Nächsten Samstag lancieren die Alpin-Frauen in Sölden traditionsgemäss die Ski-Saison. Auch für Tina Weirather markierte der Rettenbachgletscher 10 Mal den Startschuss, nicht aber heuer. Die 30-Jährige lässt den Auftakt-Riesenslalom sausen – und hat dieser Disziplin überhaupt gänzlich den Rücken zugekehrt.

Sendehinweis

Verfolgen Sie den Weltcup-Auftakt in Sölden live auf SRF zwei und in der SRF Sport App:

  • Samstag, 26.10. ab 09:50 Uhr: Riesenslalom Frauen
  • Sonntag, 27.10. ab 09:50 Uhr: Riesenslalom Männer

42 gültige Resultate weist sie in dieser Sparte aus. Als «Riesen»-Siegerin von Val d'Isère im Dezember 2013 fuhr sie im Weltcup total 6 Mal aufs Podest. Vergangenen Winter gab es noch einen einzigen Auftritt. Nun sagt sich Weirather: «Ich will stärker fokussieren und mehr Zeit haben, um noch professioneller zu trainieren.»

Drei Disziplinen wurden mir zu viel. Ich bin in meiner Karriere an einem Punkt angelangt, wo mir Mittelmass einfach zu wenig ist.

Das Handicap wäre schon am Start gross

Bei ihrem Besuch im sportpanorama führte die Liechtensteinerin ihren Entscheid aus: «Drei Disziplinen wurden mir zu viel. Ich bin in meiner Karriere an einem Punkt angelangt, wo mir Mittelmass einfach zu wenig ist.» Lieber setze sie voll auf Abfahrt und Super-G und wolle dafür dabei das Maximum herausholen.

Erschwerend käme dazu, dass Weirather in Sölden von weit hinten starten müsste, da sie deutlich zu wenig Riesenslalom-Punkte auf ihrem Konto hat. «Diese Ausgangslage ist schwierig. Man ist so schnell ‹ab vom Schuss›.» Und ihr Anspruch sei es eben nicht mehr, um 20. Plätze mitzufahren, betont sie nochmals.

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Weirather und ihre drei Herzen in einer Brust
Aus sportpanorama vom 20.10.2019.
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Die Suche nach neuen Ansätzen

Lieber möchte sie im Speedbereich nochmals an die herausragenden Winter 2016/17 und 2017/18 anknüpfen. Im Super-G eroberte die Tochter der Ex-Skirennfahrer Harti Weirather und Hanni Wenzel 2017 in St. Moritz WM-Silber und raste im Folgejahr in Pyeongchang zur Olympia-Bronzemedaille. Zudem gewann sie in dieser Zeitspanne 2 Mal die kleine Kristallkugel für Rang 1 in der Disziplinenwertung Super-G.

Weirather ist nochmals bereit, neue Wege zu gehen. Dazu gehören nicht nur die Bündelung ihrer Kräfte und eine gezieltere Rennplanung. Die 9-fache Weltcup-Siegerin verspricht sich nach einem Trainerwechsel auch neue Impulse und hat im Technik-Bereich Veränderungen eingeleitet.

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Das Gespräch im «sportpanorama» in voller Länge
Aus sportpanorama vom 20.10.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 20.10.2019 18:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Hauswirth  (Skieur)
    Tina Weirather gehört insbesondere beim Super-G immerzu zu den Top Favoritinnen, dennoch wurde ihre letzte Saison im Sportpanorama trotz 3 Podestplätzen als miserabel dargestellt. Das war sehr schade, da Frau Weirather von Anfang an aus der Defensive heraus argumentieren musste. Schade wenn die Leistung einer Athletin nicht gewürdigt wird...
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  • Kommentar von Rafael Sieber  (Rafael Sieber)
    Der Beitrag über Frau Weirather fand ich gestern sehr spannend in der Sportsendung. Allerdings finde ich es ein bisschen schade, dass gestern kein Wort über die schweizer SkirennfaherInnen verloren wurde.
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