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Näpflin: «Endlich zusammensitzen – das versuchen wir seit 4 Jahren»
Aus Sport-Clip vom 22.05.2020.
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«Problem nächste Woche gelöst» Erleichterung und Zuversicht bei Urs Näpflin

Urs Näpflin, OK-Präsident der Lauberhornrennen, zeigt sich nach den Äusserungen von Urs Lehmann zuversichtlich und erleichtert.

Im Zwist zwischen den Organisatoren der Lauberhornrennen und Swiss-Ski zeichnet sich eine Lösung ab. An einer Medienkonferenz präsentierte Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann einen Drei-Punkte-Plan. Urs Näpflin, OK-Präsident in Wengen, zeigte sich zwar nicht mit allem einverstanden, war aber dennoch erleichtert.

Vielleicht hat es diesen Druck gebraucht. Für uns war es schlimm zu sehen, dass wir nicht mehr im FIS-Kalender figurieren.

«Ich bin sehr erfreut und froh, dass wir endlich an einem Tisch zusammenkommen. Das versuchen wir seit 4 Jahren. Ich bin auch froh, dass es erste konkrete Anzeichen gibt, um eine Lösung zu finden», sagt Näpflin. Er ist sich sicher, dass das Problem bereits nächste Woche beim Treffen mit Swiss-Ski gelöst wird.

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Näpflin über die Verteilung der TV-Gelder
Aus Sport-Clip vom 22.05.2020.
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«Vielleicht hat es diesen Druck gebraucht. Klar, es war sehr emotional. Der Anlass liegt uns am Herzen. Für uns war es schlimm zu sehen, dass wir nicht mehr im FIS-Kalender figurieren», meint Näpflin weiter. Es gehe nun darum, die Emotionen auszublenden und lösungsorientiert zu arbeiten.

Die Suche nach einem gerechten Verteilschlüssel

Er betont aber auch, dass er beim Thema Vermarktung nicht nur einer Meinung mit Lehmann ist. Dabei geht es vor allem um die Mehreinnahmen der TV-Gelder, die seit 2017 fliessen und gemäss Näpflin nun mit einem gerechten Verteilschlüssel untereinander aufgeteilt werden sollen.

«Wir müssen zuerst den Vertrag korrekt umsetzen und das Geld richtig verteilen, bevor wir beim Kanton oder Bund um finanzielle Unterstützung bitten. Diese Mehreinnahmen können nicht nur einfach zu Swiss-Ski fliessen», erklärt Näpflin.

Die Vermarktung ist ein wichtiger Bestandteil, darum muss man Traditionen auch mal hintenanstellen.

Die Meinungsverschiedenheiten sind zwar noch nicht ausgeräumt, aber immerhin zeigen beide Partien Kompromissbereitschaft. Und Näpflin «opfert» dafür sogar den Hundschopf. Seit Jahren ist die Vermarktung des legendären Sprungs ein Thema. Die Wengener haben sich stets dagegen gewehrt.

Nun sieht es aber gemäss Näpflin anders aus: «Wir sind bereit, Konzessionen einzugehen. Die Vermarktung ist ein wichtiger Bestandteil, darum muss man Traditionen auch mal hintenanstellen.»

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Näpflin über Vermarktung: «Der grosse Kuchen ist bei Swiss-Ski»
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SRF zwei, sportflash, 22.05.2020, 20:00 Uhr;

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