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Legende: Video Bernal gewinnt die TdS, Carthy die Königsetappe abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus sportaktuell vom 23.06.2019.
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Tagessieg an Solist Carthy Bernal lässt sich den TdS-Sieg nicht mehr nehmen

  • Egan Bernal gewinnt die 83. Austragung der Tour de Suisse mit 19 Sekunden Vorsprung auf Rohan Dennis.
  • Die anspruchsvolle Schlussetappe über Nufenen, Gotthard und Furka wird zur Beute von Hugh Carthy.
  • Bester Schweizer im Gesamtklassement ist Patrick Schelling auf Rang 11.

Egan Bernal hat zum ersten Mal in seiner Karriere die Tour de Suisse gewonnen. Der 22-jährige Kolumbianer erreichte das Ziel in Ulrichen zusammen mit seinem ersten Verfolger Rohan Dennis und liess sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen.

Bernal hatte ein Polster von 22 Sekunden auf die abschliessende «Drei-Pässe-Fahrt» um Ulrichen mitgenommen. Im letzten Anstieg hinauf zur Furka ging Dennis in die Offensive, Bernal hatte jedoch keine Mühe, den Angriff des Australiers zu kontern. Er ist nach Miguel Angel Lopez (2016) der zweite Kolumbianer, der die Schweizer Landesrundfahrt für sich entscheiden konnte.

Der grosse Tag des Hugh Carthy

Das letzte Teilstück der Tour de Suisse hatte es in sich. Weil der Sustenpass wegen Lawinengefahr aus dem Programm hatte gestrichen werden müssen, führte die Königsetappe die Fahrer der Reihe nach über Nufenen, Gotthard- und Furkapass. Mit 100 Kilometern war die Etappe zwar 43 Kilometer kürzer als urprünglich vorgesehen, der Parcours verlangte den Fahrern dennoch noch einmal alles ab.

Hugh Carthy am Nufenenpass.
Legende: Allein auf weiter Flur Hugh Carthy am Nufenenpass. imago images

Einen regelrechten Husarenritt lieferte Hugh Carthy ab. Der Brite aus dem Education-First-Team hatte sich bereits am Nufenen vom Feld abgesetzt. Nachdem er auch den Gotthard und die Furka solo bezwang, rettete er etwas mehr als 1 Minute ins Ziel und feierte den grössten Sieg seiner Karriere.

Weil er auf dem Weg zum Etappensieg sämtliche Bergwertungspunkte einheimste, löste er Bernal in diesem Klassement zudem von der Spitze ab.

Frank zum Abschluss stark, Schelling auf Rang 11

Für ein Ausrufezeichen konnte auf der Schlussetappe aus Schweizer Sicht Mathias Frank sorgen. Der Luzerner nahm am Nufenen zusammen mit dem früheren TdS-Sieger Simon Spilak die Verfolgung von Carthy auf und musste sich erst im Aufstieg zur Furka vom Feld einholen lassen. Am Ende klassierte er sich als starker Tages-Vierter.

Im Gesamtklassement sorgte Patrick Schelling für das beste Schweizer Resultat. Der 29-Jährige aus dem Schweizer Nationalteam beendete die Rundfahrt auf Platz 11.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 23.06.2019, 13.00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Thöny  (thoenyd)
    Mich hat die Leistung von Patrick Schelling sehr überzeugt. Hoffe er bekommt noch einen Profivertrag in einem grossen Team. Auch Mathias Frank zeigte eine gute Leistung, leider wurde er dafür nicht mit einem Sieg oder Podestplatz belohnt
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  • Kommentar von Astrid Etter  (Raja)
    Positiv war das die TdS heute doch einmal von Anfang an gezeigt wurde, das war super. Auch die vielen schönen Bilder die man von der Schweiz sehen durfte und auch ein Dank an die beiden Kommentatoren Jaggi und Montgomery, wirklich sehr unterhaltsam und ein gutes Team. Negativ muss ich sagen zu SRF fand ich das die Siegerehrung kaum gezeigt wurde, die anderen Gewinner der Trikots hat man nicht gesehen, schon wurde wieder zu Borer geschaltet, das war anscheind wichtiger, sehr schade für die TdS.
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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Eine aus CH Sicht schwache TdS geht zu Ende. Kein einziger konnte wirklich überzeugen. Schelling wurde 11. aber Top Ten halt trotzdem verpasst. Schade, er war der einzige Minilichtblick. Frank versuchte viel und erreichte nichts. Küng war wie schon seit Beginn der Saison eine grosse Enttäuschung. Hirschi war extrem diskret. Also insgesamt nette Rundfahrt, aber die schwächste Schweizerbesetzung seit Jahrzehnten.
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    1. Antwort von Herr Jucker  (Jucki)
      Schon klar, dass man als erstes die nörgler hört. Ist ja auch einfacher, als die zahlreichen versuche des Schweizer teams in fluchtgruppen zu einem tafeserfojg zu kommen und die tolle Leistung von Frank in der schlussetappe zu würdigen. Es ist ganz normal im Sport, dass man nicht immer vorne dabei ist. Sonst können sie das ja gerne mal selber versuchen her Kohler...
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    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Nichts Neues v.Hrn.Kohler. Hr.Kohler sie schauen auf's G'klassement, weiteres mehr oder weniger nebenbei. Darin erblickt man jene Schweizer nicht, welche in längeren Fluchtgruppen aktiv fuhren. Im 7-köpfigen Nationalteam fuhr Einer welcher schon einen Profivertrag besitzt, ein Zweiter wird bald einen Profivertrag bekommen. Küng gewann eine Etappe der TdR, schon vergessen? Potenzial von Marc Hirschi scheinen sie nicht einstufen zu können, sonst würden sie ihn nicht mit Silvan Dillier vergleichen.
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    3. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Sie sind und bleiben einfach ein notorischer Nörgler und Schwätzer!
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