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Semenya darf vorerst über 800 m starten
Aus Sport-Clip vom 03.06.2019.
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Startberechtigung erteilt Teilerfolg für Caster Semenya

Die südafrikanische Leichtathletin Caster Semenya erringt im Streit um erhöhte Testosteronwerte einen Teilerfolg.

Das Bundesgericht bestätigte Berichte südafrikanischer Medien vom Montag, wonach die 28-Jährige bis auf weiteres wieder auf Strecken zwischen 400 und 1500 Metern antreten darf.

Die Anordnung gilt bis zu einem endgültigen Entscheid durch das Bundesgericht in Lausanne. Semenyas Anwalt Gregg Nott sagte, das Gericht habe den Leichtathletik-Weltverband IAAF angewiesen, die Umsetzung der Regel auszusetzen und sich dazu bis zum 25. Juni zu äussern.

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Causa Semenya: Ein Hin und Her seit 10 Jahren
Aus Sport-Clip vom 01.05.2019.
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Testosteron-Limit-Regel des TAS als Ausschlag

Die zweimalige Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin über 800 m geht vor dem Bundesgericht gegen den Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofes TAS in Lausanne vor. Eine Regel des Leichtathletik-Weltverbandes wurde für rechtens erklärt, mit der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden.

Zuletzt hatte Semenya angekündigt, deswegen beim Diamond-League-Meeting in Stanford in den USA am 30. Juni über 3000 Meter anzutreten und nicht über ihre Paradestrecke 800 Meter.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Schmid  (Pitsch50)
    Dieses Gericht sollte man auflösen. Es kostet nur viel Steuergelder und fällt Urteile, welche nicht akzeptabel sind.
    Wie wäre es, wenn alle anderen Sportlerinnen auf diesen Distanzen streiken würden, denn sie haben sowieso keine Chance zu gewinnen?
    Wäre doch was, da im Moment sowieso gegen alles gestreikt.
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  • Kommentar von Florian Huber  (Alex_)
    Ich finde de Titel ein irreführend (obwohl dieser Titel ja von allen Medien verwendet wird). Grund: Semenya wurde nur eine superprovisorische Massnahme zugesprochen (Art. 265 ZPO). Diese wird erteilt, ohne dass eine inhaltliche Kontrolle des Anspruches stattfindet. Es muss nur dargelegt sein, dass ein nicht wiedergutzumachender Nachteil droht. Inhaltlich ist das Urteil irrelevant. Der Verband wurde auch noch nicht angehört. Deshalb kann man von keinem Teilerfolg sprechen meines Erachtens.
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  • Kommentar von Ulrich Gurtner  (Ueli Gurtner)
    Wenigstens das Bundesgericht schuetzt bis jetzt die Menschenrechte!
    Frau Semenya soll sich dopen, damit sie starten darf! Hirnrissig! Einfach weiter luegen, nichts zugeben und Schmiergelder an Sportfunktionaere bezahlen und alles laeuft wie geschmiert! Wie hat eigentlich Sebastian Coe seine damaligen Fabel - Weltrekorde erzielen koennen.....
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