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Nach Aus gegen Kroatien England zwischen Trauer und Stolz

Der Traum vom WM-Titel ging für die «Three Lions» gegen Kroatien zu Ende. Die Enttäuschung über das Out ist gross.

Harry Kane.
Legende: «Grosse Chance verpasst» Harry Kane. Reuters

«Football's not Coming Home». Für die Engländer geht das Warten auf den ersten WM-Final seit 1966 weiter. Die «Three Lions» können aber erhobenen Hauptes auf die bisherigen Leistungen zurückblicken, gehörten sie doch zu den positiven Überraschungen des Turniers. Und dem Team gehört die Zukunft. Mit Ausnahme von Ashley Young ist keiner der englischen Stammelf an dieser Endrunde älter als 28.

Wir haben fest daran geglaubt, den Final erreichen zu können. Es hat aber nicht ganz gereicht.
Autor: Harry Kane

«Wir haben eine fantastische Reise hinter uns. Wir können stolz sein auf alles, was wir erreicht haben», blickte Kapitän Harry Kane auf die WM zurück. Trotz dieser versöhnlichen Worte ist das Scheitern für den Stürmer vor allem aber eines: sehr schmerzhaft. «Es ist eine verpasste Chance, wir haben fest daran geglaubt, den Final erreichen zu können. Es hat aber nicht ganz gereicht.»

Legende: Video Kane: «Es ist sehr schmerzhaft» abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
Vom 11.07.2018.

Ähnlich wie bei Kane fielen die Reaktionen in den englischen Medien aus. Die dominierenden Begriffe waren auch hier «Schmerz» und «Stolz»:

  • The Sun: «Ihr habt uns stolz gemacht. England scheidet bei der Weltmeisterschaft aus, die späten Gewinner aus Kroatien brechen die Herzen der Nation.»
  • Mirror: «Vier weitere Jahre des Schmerzes! Die Herzen der ‹Three Lions› zerbrechen, als England gegen Kroatien in der Nachspielzeit verliert.»
  • Daily Mail: «Es ist alles vorbei! Die ‹Three Lions› sind in einem herzzerbrechenden Halbfinale bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Kieran Trippiers Tor nach fünf Minuten hat Millionen träumen lassen, nur um alle Hoffnungen in der Verlängerung platzen zu lassen.»
  • The Guardian: «Englands Traum ist geplatzt. Den ‹Three Lions› gelang ein perfekter Start, aber Kroatien war in der zweiten Halbzeit stärker.»
  • The Telegraph: «Totaler Herzschmerz, als Mario Mandzukic in der Verlängerung unsere tapferen Three Lions niederringt.»

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

6 Kommentare

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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    das ist eine echte Kroatastrophe für England!
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  • Kommentar von Peter Bachmann (Pietrosun)
    Ja England darf stolz sein - Super Leistung durch das Turnier - doch am Schluss steht Kroatien verdient im Final ... darfs dann ein bisschen mehr sein ????
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Würde sagen, England hat ein gutes Turnier gespielt, aber wahrlich auch kein überragendes und gestern die Gunst der Stunde nicht genutzt. Nach starker erster Halbzeit sehr, sehr abgebaut und viel zu passiv und ängstlich agiert. Ganz positiv jedoch, dass man die Fans und die englische Presse zurückgewonnen hat!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Erst recht schade, dass England verloren hat. Wie sehr habe ich mich geärgert, als in der Sportsendung nach dem Match Tweets und Kommentare zum Ausgang dieses Spiels gezeigt wurden, in denen nur Häme und Gespött gegen England (Brexit)gezeigt wurden. Waren wirklich keine Tweets, die ein Bedauern über die Niederlage Englands ausdrückten? Und wieso hat man nicht auch neben dem kroatischen Gast einen englischen Gast eingeladen? Alles klar!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      @Zelger: Ihre diversen Kommentare zu diesem Spiel lassen den Schluss zu, dass sie eher gegen Kroatien als für England sind. Wenn sie ein wenig Ahnung von Fussball hätten, dann hätten sie gemerkt, dass die Gäste im Studio auch immer einen Bezug zum Schweizer Fussball haben. Abgesehen davon war der Auftritt der three Lions schlicht ungenügend. Kane muss das 2:0 machen. Statt dessen hat man das eine Törchen verwaltet. Kroatien war schlicht besser und hat verdient gewonnen.
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    2. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Diese Social-Media-Intermezzos beim Schweizer Fernsehen halte ich eh für derart albern. Seriösere Berichterstattung und fundiertere Analysen wären wünschenswert.
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