Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Arsenal schafft die Wende Slavia Prag und Valencia dramatisch weiter

Legende: Video Zusammenfassung Slavia Prag - Sevilla abspielen. Laufzeit 04:28 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2019.

Für die Überraschung des Abends sorgte Slavia Prag. Nach dem 2:2 im Hinspiel setzte sich der tschechische Spitzenreiter gegen den dreimaligen EL-Sieger Sevilla mit 4:3 n.V. durch.

Die Tschechen bewiesen in der Verlängerung viel Moral und kamen nach Franco Vazquez' 3:2 für Sevilla in der 98. Minute noch einmal zurück: Mick van Buren (102.) glückte der zwischenzeitliche Ausgleich, Ibrahim Traoré (119.) wendete die Partie dann endgültig zugunsten von Slavia. Unglücksrabe Simon Kjaer versuchte zwar noch Traorés Schuss auf der Linie zu klären, schlug im dümmsten Moment aber über den Ball.

Valencia zittert sich weiter

Ein Drama von ähnlichem Ausmass spielte sich in den letzten Minuten zwischen Krasnodar und Valencia ab. Nachdem Krasnodar 85 Minuten lang vergeblich auf den Führungstreffer gedrückt hatte, fasste sich Stürmer Schapi Sulejmanow an der Strafraumgrenze ein Herz und zirkelte den Ball herrlich ins hohe linke Eck.

Der Jubel im ausverkauften Stadion der Russen über die vermeintliche Viertelfinal-Qualifikation kannte keine Grenzen, wurde in der 3. Minute der Nachspielzeit aber jäh erstickt. Mit einem fahrlässigen Ballverlust lud Krasnodar Valencia zu einem letzten Angriff ein, den die Spanier konsequent zu Ende spielten: Goncalo Guedes schob zum rettenden 1:1 ein.

Legende: Video Zusammenfassung Krasnodar - Valencia abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.03.2019.

Arsenal schafft die Wende

Es brauchte einen Pierre-Emerick Aubameyang in Topform, um nach der 1:3-Schlappe aus dem Hinspiel Arsenals Hoffnung auf ein Weiterkommen wieder aufleben zu lassen. Der Gabuner lenkte die Partie in London mit einem Treffer (5.) und einer starken Hereingabe auf den Kopf von Ainsley Maitland-Niles (15.) früh in die richtigen Bahnen.

Für das beruhigende 3:0 in der 72. Minute war Aubameyang wieder selbst besorgt. Der «Fasnachtsjubel» mit Superhelden-Maske in gewohnter «Auba-Manier» war nur noch Zugabe.

Legende: Video Zusammenfassung Arsenal - Rennes abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.03.2019.

Viertelfinal-Auslosung live bei SRF

Verfolgen Sie die Auslosung der Viertelfinal-Duelle am Freitag ab 13:00 Uhr im unkommentierten Livestream srf.ch/sport und in der SRF Sport App.

Gavranovic scheitert mit Zagreb

Mario Gavranovic konnte mit Dinamo Zagreb das Ausscheiden in den Achtelfinals gegen Benfica Lissabon nicht verhindern. Die Kroaten mussten sich in Portugal nach einem 1:0-Heimsieg erst in der Verlängerung geschlagen geben.

Der Brasilianer Jonas rettete Benfica durch seinen Treffer in der 71. Minute in die Verlängerung, dort sorgten Ferro (94.) und Grimaldo (105.) für die Entscheidung. Benfica musste gegen Zagreb ohne seinen Schweizer Goalgetter Haris Seferovic auskommen, der sich im Hinspiel an der Leiste verletzt hatte.

Legende: Video Zusammenfassung Benfica - Zagreb abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2019.

Chelsea ohne, Napoli mit etwas Mühe

Weniger dramatisch zu und her ging es in Kiew. Nach dem 3:0-Heimsieg im Hinspiel liess sich Chelsea auswärts bei Dynamo die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Olivier Giroud glänzte beim 5:0-Erfolg als Dreifachtorschütze.

Ebenfalls mit einem 3:0 aus dem Hinspiel reiste Napoli nach Salzburg. Und dank des äusserst sehenswerten Treffers von Arkadiusz Milik in der 14. Minute war die Sache früh gegessen.

Den Salzburgern hoch anzurechnen ist, dass sie trotz des Nackenschlags nicht aufsteckten und ihr Glück weiter in der Offensive suchten. Dank den Treffern von Ex-Grasshopper Munas Dabbur, Fredrik Gulbrandsen und Christoph Leitgeb verabschiedeten sie sich mit einem 3:1 würdig aus der Europa League.

Diese Teams stehen im EL-Viertelfinal

Arsenal
Benfica Lissabon
ChelseaEintracht Frankfurt
NapoliSlavia Prag
ValenciaVillareal

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.03.2019, 21:00 Uhr

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Emanuel L. Scherrer (emlu92)
    Gratulation an Slavia Prag!:) Sie haben bis zum Schluss gekämpft und am Ende verdient gewonnen chapeau! Schön wenn auch kleinere Mannschaften weiterkommen! macht weiter so:
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alexander Ognjenovic (Alex)
    Gut dass Top-Teams wie Chelsea, Napoli, Valencia, Villarreal und Benfica weiter sind. Es sind Teams mit Champions-League Niveau. Schade um den Rekord-Europaleaguesieger Sevilla. Hätten zu Hause besser gewinnen sollen statt nur Unentschieden. Spannend bleibt es so oder so in der Europa-League.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Matthias Schönenberger (matthisch)
      In normalen Jahren schaue ich eh lieber Europa-League, da dort eine breitere Menge an Mannschaften gut spielt und ich nicht zum x-ten Mal Barca, Bayern, PSG, Real und ManCity gegeneinander spielen sehen muss. In diesem Jahr finde ich nun beide Wettbewerbe sehr interessant und mit Ajax, Porto, Slavia Prag und Frankfurt sind auch der ein oder andere Unerwartete dabei.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Jo Egli (Jolly)
      Gut das auch grosse Teams wie Inter , Zenit und Sevilla ausgeschieden sind. So verbleiben auch Clubs mit kleineren Budgets im Wettbewerb. Das macht die Euroleague viel spannender !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen