«Jede Aussage kann öffentliche Meinung stark verändern»

Wie geht es weiter mit dem möglichen Amtsenthebungsverfahren und US-Präsident Donald Trump? Gestern haben die Demokraten das weitere Vorgehen geklärt. Nun werden öffentliche Anhörungen ermöglicht. 

Zu sehen ist der Stimmzettel des US-Repräsentantenhauses in Nahaufnahme, er wird in einer Hand gehalten.
Bildlegende: Im US-Repräsentantenhaus stimmte gestern eine Mehrheit für ein öffentliches Impeachment-Verfahren. Keystone

Aber was heisst das jetzt genau? Und was bedeutet das für die kommenden Wochen? Das Gespräch mit Christian Lammert, Professor am John F Kennedy Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Er sagt, jede Aussage könne die öffentliche Meinung stark verändern.

Die weiteren Themen:

  • Ein 11-jähriger Junge aus dem Kanton Zürich weigerte sich strikt, seinen Vater zu sehen, der getrennt von der Mutter lebt. Der Vater aber kämpfte fast drei Jahre um ein Kontaktrecht. Nun hat das Zürcher Obergericht angeordnet, dass der Junge - gegen seinen Willen - seinen Vater in diesem Jahr noch zweimal unter Aufsicht treffen muss. Das Gespräch dazu mit der Kinderpsychologin. 
  • Gemäss einer neuen Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW sterben jährlich rund 450 Menschen in Schweizer Alters- und Pflegeheimen, weil sie nichts mehr essen und trinken. Das sei ein Thema, das still und leise an Bedeutung gewinne, sagt der Gerontologe Markus Leser.
  • Seit drei Jahren kosten kleine Plastiksäckli an der Kasse bei Migros und Coop fünf Rappen. Bei den beiden Detailhändlern ging seither der Verbrauch pro Jahr um mehr als 80% zurück. Doch warum eigentlich?

Moderation: Salvador Atasoy, Redaktion: Raphaël Günther