Fall Carlos: «Das Strafmass ist nicht unverhältnismässig»

Der junge Schweizer Straftäter Brian – auch Carlos genannt – wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Allerdings wird die Freiheitsstrafe vorerst aufgeschoben, zugunsten einer Therapie. Die Einschätzung des Strafrechtsprofessors.

Zu sehen ist der junge Straftäter Brian K. alias Carlos vor dem Bezirksgericht Zürich in gezeichneter Form.
Bildlegende: Der junge Straftäter Brian K. vor dem Bezirksgericht Zürich. GERICHTSZEICHNUNG VON LINDA GRAEDEL / Keystone

Jonas Weber ist Strafrechtsprofessor an der Universität Bern. Er sagt, das Strafmass im Fall Carlos sei nicht unverhältnismässig. 

Die weiteren Themen:

  • Der hessische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth ist von Rechtsextremen in einer Hass-Mail mit dem Tod bedroht worden. Und er ist nicht der einzige. 
  • Die Türkei ist in den vergangenen Wochen auch gegen die kurdischen Kommunalverwaltungen im eigenen Land vorgegangen und hat gewählte Bürgermeister verhaften lassen.
  • Lohngleichheit, Klimaschutz, E-Voting: Darüber debattieren die 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der Jugendsession in Bern.

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Samuel Wyss