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Abstimmungsvorlage «Hornkuh-Initiative» – ja oder nein?

Sollen Bauern entschädigt werden, wenn sie ihren Kühen die Hörner lassen? Am 25. November entscheidet das Schweizer Stimmvolk in dieser Frage. In der Sendung «Forum» haben Bauern mit Hörerinnen und Hörern über Kühe mit und ohne Hörner diskutiert.

Legende: Audio «Forum» – die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 54:14 Minuten.
54:14 min, aus Forum vom 11.10.2018.

Geht es um die Postkartenschweiz, ist eines klar: Die Vorzeigekuh in der Werbung trägt Hörner. Die Realität sieht anders aus. Hornlos stehen die meisten Kühe auf den saftigen Wiesen. Soll sich das ändern oder bleiben wie es ist? Die Hornkuh-Initiative verlangt, dass Bauern, die ihren Kühen die Hörner lassen, entschädigt werden. Im Moment spricht man von 190 Franken pro Tier und Jahr.

Legende: Video Kampagne für Hornkuh-Initiative lanciert abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.10.2018.

Hornlose Kühe

90 Prozent der Kühe lebt ein hornloses Leben. Als Kälber wurden sie enthornt oder sie haben keine Hörner, weil sie so gezüchtet wurden. Die hornlose Kuh ist bei den Schweizer Landwirtinnen und Landwirten aus Sicherheits- und praktischen Gründen beliebt.

Dominante Kühe mit Hörner verängstigen die Herde.
Autor: Martin SchluepLandwirt, Schüpfen (BE)

Kühe mit Horn

Man raube der Kuh die Würde, wenn man ihr die Hörner abnehme, sagen die Initianten der Hornkuhinitiative.

Geht man achtsam mit dem Tier um, sind die Hörner der Sicherheit in keiner Weise abträglich.
Autor: Regula ImperatoriBergbäuerin, Schelten (BE)

In der Sendung diskutieren mit Hörerinnen und Hörern:

  • Regula Imperatori, Bergbäuerin in Schelten - pro Initiative
  • Martin Schlup, Landwirt Schüpfen – contra Initiative

Online-Diskussion

Was spricht für oder gegen Hörner bei den Kühen? Meinungen aus der Online-Diskussion sind in die Live-Sendung eingeflossen.

70 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Brunner (hier und jetzt)
    >Rochus Schmid (Rochus Schmid)< Es geht nicht ums Geld sondern um die Tierquählerei. Keiner einzigen Kuh sollten die Hörner genommen werden. Das ist schlichtweg abartig.
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  • Kommentar von Ruedi Brunner (hier und jetzt)
    Falls jemand nicht weiss wozu eine Kuh ihre Hörner braucht. Sollte dieses Video im SRF anschauen, und wirklich anschauen und hinhören, dann kappiert eventuell auch jeder, dass eine Kuh ihrer Hörner braucht. Wenn einer Kuh die Hörner genommen werden ist wie als wenn dem Menschen die Zunge zum Sprechen genommen wird. https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/video/netz-natur-vom-kuh-sein-schweizerdeutsch?id=57d56244-b359-4c7c-a4d7-a0d7e17a55e6&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
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  • Kommentar von Flurina Fisch (flufi)
    Das war eine schwache Sendung. Ich habe von allen (Moderation, Befürworterin und Gegner) mehr erwartet.
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    1. Antwort von Flurina Fisch (flufi)
      Es wurde vor allem über Hörner und die damit verbundenen Emotionen diskutiert. Die Initiative selber stand kaum zur Diskussion. Was sind die Gesamtkosten? Wer übernimmt diese? Was sind die Folgen bei einer Annahme der Initiative? Wie viele Tiere und welche profitieren davon tatsächlich? Wie viel kostet dann ein zusätzliches hornloses Tier? Warum kein totales Enthornungsverbot? Dienst die Initiative dem Tierwohl oder ist es eine Lohnaufbesserung durch die Hintertür über ein emotionales Thema?
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    2. Antwort von Rochus Schmid (Rochus Schmid)
      Ich versuche kurz zu antworten: Für eine Hornkuh sind die Stallbaukosten ca. 3000.- höher (pro Kuh). Bei einem aktuellen Milchpreis von ausbezahlten 50 Rp. ist das für einen Bauern schwierig zu finanzieren. Der Hornkuhbeitrag von knapp Fr. 200.- wäre für die Finanzierung des grösseren Platzbedarfs gedacht. Ca. 70000 Kühe und ein paar Tausend Ziegen würden davon profitieren. Die Gesamtkosten von ca.15 Mio.würden innerhalb des Agrarbudgets umverteilt und belasten den Steuerzahler nicht zusätzlich.
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    3. Antwort von Rochus Schmid (Rochus Schmid)
      Ich versuche kurz zu antworten: Für eine Hornkuh sind die Stallbaukosten ca. 3000.- höher (pro Kuh). Bei einem aktuellen Milchpreis von ausbezahlten 50 Rp. ist das für einen Bauern schwierig zu finanzieren. Der Hornkuhbeitrag von knapp Fr. 200.- wäre für die Finanzierung des grösseren Platzbedarfs gedacht. Ca. 70000 Kühe und ein paar Tausend Ziegen würden davon profitieren. Die Gesamtkosten von ca.15 Mio.würden innerhalb des Agrarbudgets umverteilt und belasten den Steuerzahler nicht zusätzlich.
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