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Auch wegen starkem Franken Niemand ist so reich wie Frau und Herr Schweizer

  • Die Schweizerinnen und Schweizer sind – gemessen am Durchschnittsvermögen – die reichsten Menschen der Welt.
  • Und: Ihr Vermögen ist weiter gewachsen.
  • Das zeigt der Global Wealth Report der Credit Suisse.
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Aus dem Archiv: Liste der 300 Reichsten
Aus 10vor10 vom 29.11.2018.
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Konkret betrug Mitte 2019 das Vermögen pro Erwachsenem rund 565'000 Dollar. Das sind knapp 18'000 Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Damit liegt die Schweiz weltweit an der Spitze, vor den Vereinigten Staaten, Japan und den Niederlanden. Dort wuchs das Vermögen pro Erwachsenem seit Mitte 2018 um 11'980 Dollar (USA) beziehungsweise 9180 Dollar (Japan) und 9160 Dollar (NL).

Ungleiche Verteilung des Reichtums

Seit dem Jahr 2000 sei das Vermögen pro erwachsenem Schweizer um 144 Prozent gestiegen, rechnet die Credit Suisse vor. Ein grosser Teil dieser Zunahme sei allerdings dem Wechselkurs geschuldet, weil sich der Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar verteuert habe.

Weltweit hätten die Vermögen seit dem Vorjahr um 2.6 Prozent auf 360 Billionen US-Dollar zugenommen, so die CS weiter. Das Vermögen pro Erwachsenem erreichte einen neuen Höchststand von 70'850 Dollar, was 1.2 Prozent über dem Niveau von Mitte 2018 liegt. Allerdings verfügen im Jahr 2019 schätzungsweise 2.9 Milliarden Personen – 57 Prozent aller Erwachsenen weltweit – über weniger als 10'000 Dollar.

Zahl der Millionäre steigt

Mitte 2019 gab es ausserdem weltweit 46.8 Millionen Millionäre. Dies entspricht einem Zuwachs von 1.1 Millionen gegenüber 2018. Über die Hälfte dieses Anstiegs geht auf die USA zurück – hier erhöhte sich die bereits beträchtliche Zahl an Millionären um weitere 675'000 Personen. Mitte 2019 gab es ausserdem 55'920 Erwachsene mit einem Nettovermögen von mindestens 100 Millionen Dollar und 4'830 Erwachsene mit über 500 Millionen Dollar.

In den nächsten fünf Jahren dürfte das globale Vermögen gemäss der Credit Suisse um 27 Prozent steigen und im Jahr 2024 459 Billionen Dollar erreichen. Länder mit geringen bis mittleren Einkommen würden 38 Prozent dieses Anstiegs ausmachen, obwohl sie nur für 31 Prozent des aktuellen Vermögens stehen würden. Auch die Zahl der Millionäre wird in den kommenden fünf Jahren spürbar auf beinahe 63 Millionen steigen.

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