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Schampus macht Mut: Marionna Schlatter will es nochmals wissen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 21.10.2019.
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Zweiter Zürcher Ständeratssitz Die Grüne Marionna Schlatter tritt nochmals an

Die Grünen wollen die Gunst der Stunde nutzen: Sie lancieren Marionna Schlatter für den zweiten Wahlgang.

Die Grünen geben Gas. Nur einen Tag nach den nationalen Wahlen haben sie entschieden: Marionna Schlatter bleibt weiter im Rennen. Sie tritt für den zweiten Wahlgang im Kampf um den zweiten Zürcher Sitz im Ständerat noch einmal an. Die Kandidatin der Grünliberalen, Tiana Moser, zieht sich zurück.

Marionna Schlatter liess am Sonntag ihre grünliberale Konkurrentin Tiana Moser hinter sich. Schlatter erhielt 95'142 Stimmen, fast 15'000 mehr als Moser. Schnell war klar: Eine der beiden Frauen wird wieder antreten, eine wird sich wohl zurückziehen – sonst haben weder Grüne noch GLP eine Chance auf Erfolg.

Selbstbewusste Grüne

Nun machen die Grünen Nägel mit Köpfen und treten selbstbewusst auf: Nach dem «sensationellen Abschneiden» bei den Nationalratswahlen seien sie die drittstärkste politische Kraft im Kanton Zürich, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Besonders erfreulich sei das «hervorragende Resultat» von Marionna Schlatter. Es sei nun Zeit für eine Frau und eine ökologische Stimme in der Zürcher Ständeratsdelegation.

Trotz des sehr guten Resultats dürfte es für Marionna Schlatter schwierig werden, einen Sitz im Ständerat zu erobern: Ihr Rückstand auf den Zweitplatzierten Ruedi Noser (FDP) beträgt rund 47'000 und auf den Drittplatzierten Roger Köppel (SVP) gut 12'000 Stimmen.

Ausgangslage noch offen

Im Studiogespräch des «Regionaljournals» mit den Präsidentinnen und Präsidenten der fünf grossen Kantonalzürcher Parteien wurde die Situation ausgelotet. Für die FDP, die mit Ruedi Noser nochmals antritt, hängen die Chancen erstens vom Wählerverhalten der GLP ab – und zweitens davon, ob die SVP mit einem allfälligen Wiederantritt ihres Kandidaten Roger Köppel die bürgerlichen Stimmen verzettelt. Bis zum Entscheid der SVP am Donnerstag bleibt die Ausgangslage also offen.

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