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Simon Stadler: «Ich möchte Politik für alle machen»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 20.10.2019.
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Sitz zurück gewonnen CVP-Mann Simon Stadler in den Nationalrat gewählt

Der Primarlehrer holt 4685 Stimmen. Die CVP vertritt damit seit 1911 erstmals wieder den Bergkanton im Nationalrat.

Pascal Blöchlinger (41) hätte es für die SVP richten sollen. Doch der aktuelle Landratspräsident klassierte sich mit 4341 Stimmen hinter Simon Stadler von der CVP auf Platz zwei. Der 31-Jährige gelernte Maurer und Primarlehrer konnte 4685 Stimmen holen.

Er habe sicher vieleJungen mobilisieren, die sonst nicht immer wählen würden, erklärt Simon Stadler seinen Wahlerfolg. Er sei zwar noch jung, meint er, aber er wolle sich in Bern für alle einsetzen. Er sei ein Mittepolitiker und wolle versuchen alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen.

Ich möchte Politik für alle machen von jung bis alt.
Autor: Simon StadlerNeugewählter CVP-Nationalrat aus dem Kanton Uri

Der Landrat konnte über seine Parteigrenzen hinaus somit am meisten Menschen mobilisieren und holt zum ersten Mal seit 1911 wieder einen Sitz für die Christdemokraten im Nationalrat. Über ein Jahrhundert lang war dieser mehrheitlich von der FDP besetzt worden.

Einschätzung von SRF-Regionalredaktor Markus Föhn

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Einschätzung von SRF-Regionalredaktor Markus Föhn

Uri hat wieder einen CVP-Nationalrat: Das gab es seit 1911 nicht mehr. Über ein Jahrhundert lang war der einzige Sitz des Kantons in der Grossen Kammer fest in den Händen der FDP, vor vier Jahren ging er über an die SVP.

Der Erfolg der CVP stand allerdings nicht von vorneherein fest – im intensiv geführten Urner Wahlkampf zeichnete sich kein eindeutiger Favorit ab. Die CVP ist offensichtlich aber mit dem richtigen Kandidaten angetreten: Simon Stadler ist zwar erst 31 Jahre alt, nach sieben Jahren im Kantonsparlament aber bereits ein gestandener Politiker, der über die Parteigrenzen hinweg Anerkennung geniesst und breit vernetzt ist. Dadurch ist es ihm gelungen, auch Stimmen ausserhalb der CVP-Stammwählerschaft zu gewinnen. Anders als SVP-Kandidat Pascal Blöchlinger, der als eher urbaner Typ bei der eigenen Wählerbasis nicht unumstritten ist. Und anders auch als SP-Kandidat Urs Kälin, der ausserhalb des Hauptorts Altdorf und den umliegenden Gemeinden einen schweren Stand hatte.

Die SP Uri schickte Urs Kälin ins Rennen. Den Gemeinde-Präsidenten des Urner Hauptorts Altdorf wählten 2659 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Dieses Resultat im bürgerlich geprägten Kanton kommt laut den Einschätzungen unseres Politbeobachters einem Achtungserfolg gleich. Die Stimmbeteiligung lag bei 45.9 Prozent.

Der einzige Urner Nationalratssitz wurde frei, weil SVP-Nationalrat Beat Arnold nicht mehr antrat. Er eroberte 2015 für die Urner SVP erstmals einen Sitz im nationalen Parlament.

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