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Gespräch am Morgen nach der Wahl: Esther Friedli, SVP/SG
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 21.10.2019.
abspielen. Laufzeit 06:26 Minuten.
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Neue Nationalrätin SG «Links-grüne Klimapolitik will Bestrafung des ländlichen Raums»

Rochade bei der St. Galler SVP: Esther Friedli ist als neue Nationalrätin gewählt worden. Gleichzeitig wurden Thomas Müller und Barbara Keller-Inhelder nicht wiedergewählt. Die SVP hat somit einen ihrer fünf Sitze im Kanton St. Gallen verloren.

Esther Friedli

Esther Friedli

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Esther Friedli ist Politologin und Unternehmerin. Neu ist sie Nationalrätin der SVP für den Kanton St. Gallen und sie ist Parteisekretärin der SVP St.Gallen. Zusammen mit ihrem Partner, Toni Brunner, arbeitet sie im Familienbetrieb Landgasthaus zur Sonne in Ebnat-Kappel.

SRF News: Frau Friedli, kann man dann sagen, dass die SVP in der Ostschweiz mit einem blauen Auge davongekommen ist?

Esther Friedli: Es ist bedauerlich, dass wir in der Ostschweiz drei Mandate verloren haben. Aber der Überblick zeigt auch, dass wir viele Mandate halten konnten. Die Mandate jedoch, die wir verloren haben, sind auch bedauerlich für die zukünftige Politik. Die links-grüne Klimapolitik hat nämlich eine Bestrafung des ländlichen Raums über die Steuern im Fokus. Das werden wir spüren in den ländlichen Ostschweizer Kantonen, und das bedaure ich sehr.

Was sind die Gründe für die Verluste?

Ich glaube, dass der Wahlkampf dominiert war von der Klimapolitik. Deses Thema haben wir nicht im Vordergrund. Unser Thema ist die freiheitliche Schweiz, die Europapolitik. Über das wollten unsere politischen Gegner im Wahlkampf nicht sprechen. Aber ich bin überzeugt, dass unsere Anliegen in wenigen Wochen das Hauptthema sein werden. Der allgemeine Trend aber hat nicht für uns gesprochen.

Noch zu Ihrer Person: Sie haben als Regierungsrätin im Kanton St. Gallen kandidiert. Ist die Wahl nach Bern nun für Sie das Ende der kantonalen Politik?

Mit dieser Wahl in den Nationalrat, die für mich überraschend gekommen ist, steht eine Kandidatur für die Regierung nicht zur Diskussion. Es gibt viele andere Personen und Persönlichkeiten innerhalb der SVP, die zum Zug kommen werden. Wir fordern klar den zweiten Sitz in der St. Galler Regierung.

Das Gespräch führte Peter Schürmann.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Die Landbevölkerung soll nicht einfach die Rosinen picken - im Grünen wohnen und billig viel CO2 produzieren. Es ist richtig, wenn der Staat hier lenkend eingreift.
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  • Kommentar von Peter Zurbuchen  (drpesche)
    Wenn die gute Frau Friedli sagen würde, dass die Vorschläge der Links-Grünen negative Folgen für einen Teil der Bevölkerung des ländliche Raums haben könnten, müsste man das ernst nehmen. Aber eine Aussage wie "eine Bestrafung des ländlichen Raums … im Fokus" ist nichts als Polemik.
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    1. Antwort von Urs Stäbler  (Stab)
      @Peter Zurbuchen
      Vor jeder Wahl erzählt jede Partei den Stimmberechtigten was denn Besser würde wenn man ihre Kandidaten anstelle von Kandidaten einer anderen Partei wählt.
      Die Bevölkerung im ländlichen Raum müssen wir in 2 Gruppen einteilen.
      Eine Gruppe der Bevölkerung zieht es vor in einer ländlichen Umgebung zu wohnen und geniesst diesen Luxus. Denen tut es auch nicht weh wenn das Pendeln mehr koste. Der andere Teil ist hier verwurzelt und denen muss man finanziell entgegenkommen.
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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Persönlich ist mir Frau Friedli sympathisch,
    politisch ist sie aber unglaubwürdig. Frau
    Friedli war ja früher überzeugtes Mitglied der CVP und nur ihr Lebenspartner Toni Brunner
    hat sie zur SVP getrieben. T. Brunner ist so stark und motivierend, dass er jeden Linken von der SVP überzeugen könnte.
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