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Die beiden bisherigen Nationalräte sind auch die Neuen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.10.2019.
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Schaffhauser Nationalratssitze Beide Bisherige verteidigen ihre Sitze problemlos

Die beiden Bisherigen – Martina Munz (SP) und Thomas Hurter (SVP) – können Schaffhausen weiterhin im Nationalrat vertreten.

Zwar sinkt der Wähleranteil der SVP von 45 auf 38 Prozent, dies reicht aber um den Sitz von Thomas Hurter zu halten.

Er sei sehr zufrieden, sagt Thomas Hurter: «Wir haben ein wenig verloren, sind aber immer noch wählerstärkste Partei». Der 55-jährige Pilot politisiert seit 12 Jahren im Nationalrat. Ihm hätten 33.4 Prozent Wählerstimmen gereicht für die Wiederwahl.

Thomas Hurter
Legende: Thomas Hurter politisiert seit 2007 für die SVP im Nationalrat. Keystone

Auch die SP hat Wähleranteile verloren, sie gingen zurück von 27 auf 25 Prozent. Die Partei profitiert jedoch von einer Listenverbindung mit den Grünen. So konnte auch die 63-jährige Agronomin Martina Munz ihren Sitz retten.

Nachdem sie einen nervenaufreibenden Nachmittag verbracht hatte, konnte sie ihr Glück kaum fassen. «Wir müssen immer um unseren Sitz kämpfen». Sie sei sehr nervös gewesen. Dank der fehlenden Listenverbindung habe sie aber weniger lang zittern müssen.

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SH: Nationalrätin Martina Munz (SP) bei Verkündung der Wahlresultate
Aus News-Clip vom 20.10.2019.
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Für die Schaffhauser FDP gibt es einen bitteren Wahltag, sie verzichtete auf ein bürgerliches Bündnis und rutscht von einem Wähleranteil von 12 Prozent auf 10 Prozent ab. Die FDP trat zwar mit einem bekannten Gesicht an: Marcel Fringer, dem Präsidenten des kantonalen Gewerbeverbandes, er vermochte jedoch den beiden Bisherigen nicht annähernd gefährlich zu werden.

Sinkflug der FDP geht weiter

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Schaffhausenkorrespondent Roger Steinemann
Legende:Schaffhausenkorrespondent Roger SteinemannSRF

Die beiden Bisherigen sind wiedergewählt. Bei Thomas Hurter (SVP) war das nie in Frage gestellt. Trotz Verlusten beim Wähleranteil kann er seinen Sitz locker verteidigen. Martina Munz von der SP profitierte von der Listenverbindung mit den Grünen, die im Kanton Schaffhausen massiv zulegen, denn auch die SP verlor Wähleranteile, wenn auch nicht so stark wie die SVP. Zudem half ihr, dass es diesmal auf der bürgerlichen Seite keine Listenverbindung zwischen FDP und SVP gab. Bemerkenswert ist, dass der Sinkflug der FDP in Schaffhausen weitergeht. Kamen die Freisinnigen 2015 noch auf einen Wähleranteil von 12 Prozent ist er nun weiter zurückgegangen auf noch 10 Prozent. Die Strategie der FDP, einen eigenständigen Kurs zu fahren und sich von der SVP zu emanzipieren, ist bisher also nicht aufgegangen. Sie ist weit davon entfernt, den Sitz, den sie vor zwölf Jahren im Nationalrat verloren hat, zurückzugewinnen.

Einen Höhenflug erlebten die Grünen, sie konnten ihren Wähleranteil verdoppeln und kommen jetzt auf 7 Prozent. Das ist weniger als die Grünliberalen, die im Kanton Schaffhausen zum ersten Mal bei nationalen Wahlen angetreten sind.

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