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Neu-Nationalrat Gerhard Andrey (Grüne) wird in Freiburg gefeiert
Aus News-Clip vom 20.10.2019.
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Nationalratswahlen Freiburg Grün gewinnt, SVP verliert

Gerhard Andrey wird der erste Grüne Freiburger Nationalrat – auf Kosten von SVP-Schwergewicht Jean-François Rime.

Die Grünen gewinnen im Kanton Freiburg erstmals einen Sitz im Nationalrat. Der 43-jährige Stadtfreiburger Unternehmer Gerhard Andrey zieht in die grosse Kammer ein. «Ich bin überwältigt. Das ist absolut fantastisch, es ist einfach nur eindrücklich», sagte Andrey gegenüber Radio SRF.

Die Grünen holen den Sitz überraschend auf Kosten der SVP. Jean-François Rime, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands und seit 2003 Nationalrat, wurde nicht wiedergewählt.

Das ist einfach nur eindrücklich.
Autor: Gerhard AndreyErster Grüner Nationalrat

CVP (2), SP (2) und FDP (1) konnten ihre Sitze im Nationalrat verteidigen. Für die CVP zieht neben der bisherigen Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach neu Marie-France Roth Pasquier in die grosse Kammer ein. Sie erbt den Sitz des abtretenden Dominique de Buman.

Im Amt bestätigt wurden die SP-Nationalrätinnen Valérie Piller Carrard und Ursula Schneider Schüttel, FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois und SVP-Nationalrat Pierre-André Page.

Grüner und weiblicher

Einschätzung von SRF-Redaktorin Marielle Gygax: Erstmals in der Geschichte des Kantons Freiburg hat ein grüner Kandidat den Sprung in den Nationalrat geschafft. Der 43-jährige Gerhard Andrey wird gewählt, seine Partei konnte ihren Wähleranteil mehr als verdoppeln.

Der Sitz geht auf Kosten der SVP. Das Freiburger SVP-Polit-Schwergewicht Jean-François Rime verpasst die Wiederwahl. Rime holt zwar mehr Stimmen als Andrey, verliert aufgrund der Proporzwahl aber seinen Sitz.

Dank Listenverbindungen in der Mitte konnte die CVP ihre beiden Sitze verteidigen. Christine Buillard-Marbach schafft die Wiederwahl, Marie-France Roth Pasquier übernimmt den frei werdenden Sitz von Dominique de Buman.

Erstmals schickt der Kanton Freiburg mehr Nationalrätinnen als Nationalräte nach Bern, vier Frauen und drei Männer.

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