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Sebastian Frehner Nationalrat SVP/BS verliert seinen Sitz
Aus News-Clip vom 20.10.2019.
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Sebastian Frehner abgewählt «Ich habe keine politischen Ambitionen mehr»

Sebastian Frehner war für die Basler SVP während 9 Jahren im Nationalrat.

Das Resultat der Basler Nationalratswahlen ist deutlich. Die SVP Basel-Stadt verliert nach der Auszählung der brieflichen Stimmen 5.3 Prozent und erreicht nur noch etwas über 11 Prozent. Trotz Listenverbindung mit der EDU reicht dieses Resultat nicht, um den Nationalratssitz zu verteidigen.

Für Sebastian Frehner ist dies ein harter Schlag. Nach neun Jahren im Nationalrat sagt er: «Die Abwahl tut mir vor allem Leid für meine Partei. Wir haben enorm gekämpft und am gleichen Strick gezogen.»

Es gibt den nationalen Trend zu mehr links und mehr grün. Wir sind weder links noch grün.
Autor: Sebastian FrehnerAbgewählter Nationalrat SVP Basel-Stadt

Dass die SVP derart stark verloren hat, führt Frehner darauf zurück, dass im Moment grüne und linke Themen stark im Fokus stehen. Frehner betont, dass nicht nur die SVP verloren hat, sondern auch andere Parteien, bei denen die Klimapolitik kein Kernthema ist.

Keine politischen Ambitionen mehr

Angesprochen auf die persönliche Zukunft sagt Frehner, er werde sich aus der aktiven Politik zurückziehen. Er bleibe zwar ein engagiertes Parteimitglied der SVP Basel-Stadt, wolle sich aber auf die berufliche Zukunft fokussieren. «Ich habe nun viel mehr Zeit dafür, dies wird auch meine Familie spüren. »

Sebastian Frehner

Im Jahr 2010 rutschte Sebastian Frehner für den zurückgetretenen Jean-Henri Dunant in den Nationalrat nach. In den Jahren 2011 und 2015 gelang ihm die Wiederwahl. Er war unter anderem Mitglied der Gesundheitskommission des Nationalrats.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Roger Pellaton  (ThePelikan)
    Die SVP BS als Partei und Frehner als Person haben die Quittung erhalten für die unsäglichen Schlammschlachten der vergangenen Jahre. Der Name Frehner steht für Spendenskandal, unsaubere Finanzierung, Email-Affäre und jede Menge öffentlich ausgetragenen Zoff. Den Stimmbürgern hat man so die Entscheidung leicht gemacht. Röstis Vermittlungsversuche haben nichts bewirkt, die SVP BS wurstelt weiter wie bisher. Nur jetzt halt mit weniger Leuten in Bern.
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