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Mit Abstand aufs Gruppenbild Bundesrats-Reisli ganz im Zeichen von Corona

  • Der Bundesrat hat sich auf seinem jährlichen «Schuelreisli» heute der Kultur gewidmet.
  • Auf dem Programm standen der Besuch des Museums der Abegg-Stiftung in Riggisberg und ein klassisches Konzert.
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Aus dem Archiv: Die Bundesratsreise wird politisch
Aus Tagesschau vom 05.07.2019.
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«Kultur ist etwas, das wir alle lange vermisst haben», spielte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auf die Coronakrise der vergangenen Monate an. Die Bundespräsidentin führte ihre Amtskollegen dieses Jahr ins Gantrischgebiet, eine Voralpenregion vor den Toren Berns.

Die etwas ausserhalb von Riggisberg ansässige Abegg-Stiftung hat sich der Sammlung, Konservierung und Restauration von Textilien verschrieben. In einem öffentlichen Museum sind die erlesenen Kunstsammlungen des Stifterpaars Werner und Margaret Abegg zu sehen.

Bundesrat Ueli Maurer unterhält sich auf der diesjährigen Bundesratsreise mit seinen Kolleginnen Karin Keller-Sutter und Viola Amherd.
Legende: Bundesrat Ueli Maurer unterhält sich auf der diesjährigen Bundesratsreise mit seinen Kolleginnen Karin Keller-Sutter und Viola Amherd. Keystone

Weltweites Renommee geniesst die Stiftung in der Restaurierung historischer Textilien. Die Stiftung verbindet gemäss Bundespräsidentin Sommaruga das Lokale und das Globale auf eindrückliche Weise.

Schulreisli 2020 ist zweigeteilt

Die Schweizer Landesregierung führt in diesem Jahr ein zweigeteiltes «Schuelreisli» durch. Der erste Teil startete am Donnerstag mit einer Klausur zur wirtschaftlichen Lage in der Schweiz und international. Dem Bundesrat sei es wichtig, dass man sich nun überlege, wie eine robust aufgestellte Wirtschaft nach der Coronakrise aussehen soll, betonte die Bundespräsidentin.

Ansetzen will die Landesregierung bei Kernthemen wie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Regentropfen statt Sternenhimmel

Zu später Stunde machten sich die Magistraten gestern auf zu einer Sternenwanderung im Naturpark Gantrisch. Begleitet wurden sie von den beiden Astrophysikern und Nobelpreisträgern Didier Queloz und Michel Mayor.

Doch Sterne gab es kaum zu sehen, dafür «viele Regentropfen», wie die Bundespräsidentin bedauerte. Die beiden Nobelpreisträger schilderten der Landesregierung, wie es ihnen gelang, im Jahr 1995 erstmals einen Planeten ausserhalb des Sonnensystems zu entdecken. Übernachtet hat die Landesregierung im Berghaus Gurnigel, einer ehemaligen Truppenunterkunft.

Vorsicht und Lockerheit

Trotz Nachtwanderung und Regenwetter erschienen die sieben Bundesrätinnen und Bundesräte am Freitag gut gelaunt vor der Presse. Masken trugen die Damen und Herren keine, da die Abstandsregeln eingehalten werden konnten – selbst beim obligaten Gruppenbild.

Sommaruga kam vor den Medien in Riggisberg auch auf die steigenden Corona-Fallzahlen zu sprechen. Der Bundesrat wolle weiterhin eine «gute Balance zwischen Vorsicht und Lockerheit» finden, betonte sie. Die Landesregierung werde sich auch während ihrer Ferien absprechen und die Lage achtsam verfolgen. «Wenn es uns braucht, sind wir da», sagte Sommaruga.

Der zweite Teil des Bundesratsausflugs ist für Herbst geplant. Noch offen ist, wohin die Reise dann gehen wird.

SRF 4 News, 03.07.2020, 10:00 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Ich amüsiere mich immer wieder WIE die Masken getragen werden, unter dem Kinn, bei "Bedarf" werden sie hochgezogen! Letzthin beobachtete ich in einem M-Restaurant eine elegant gekleidete Frau. Sie trug einen Maulkorb, in den Händen hielt sie das Tablette mit dem Essen. Gespannt wartete ich darauf, was nun mit der Maske geschehen würde. Sie nahm die Maske vom Gesicht, stopfte sie in die Handtasche, putzte sich kurze Zeit später die Nase und steckte das Taschentuch ebenfalls in die Handtasche!
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  • Kommentar von Uta Rätzel  (Mady)
    Der Bund spricht inzwischen für den öffentlichen Raum eine "dringende Empfehlung" für das Tragen von Mund-Nasen-Masken aus. Und auch das RKI schätzt die Lage seit Anfang April neu ein: Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, kann dies das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, wie die Bundesbehörde auf ihrer Internetseite mitteilt. Wissenschaftlich belegt sei dies allerdings nicht.
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  • Kommentar von Uta Rätzel  (Mady)
    Sogenannte chirurgische Gesichtsmasken sind dem Experten zufolge nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht: Vielmehr sollen sie dafür sorgen, dass keine infektiösen Tröpfchen aus dem Atemtrakt von Chirurgen in das Operationsgebiet gelangen. Entsprechend macht es Sinn, als Grippekranker eine Maske zum Schutz anderer Menschen zu tragen. Als Schutz für eine Infektion von außen sind diese Masken nicht geeignet.
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    1. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Das stimmt, darum tragen die Menschen in Asien wenn sie erkältet sind eine Maske in der Öffentlichkeit. Beim Coronavirus kommt geht es aber um etwas anderes: das Virus is so gefährlich und ansteckend, dass man sich isolieren muss und man ist im Gegensatz zu einer Erkältung teilweise wochenlang ansteckend obwohl man keine Symptome hatt.
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