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Das sind die Strategien der Zürcher Bauern
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.06.2019.
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Nach Hitzesommer 2018 So wappnen sich Zürcher Bauern gegen die Hitze

Die erste Hitzewelle des Jahres hat die Schweiz erreicht. Die ganze Woche werden Höchsttemperaturen von über 30 Grad erwartet. Dabei werden Erinnerungen wach an den Hitzesommer 2018. Ernteausfälle, trockene Böden, zu wenig Futter für das Vieh. Für viele Landwirte in der Region Zürich und Schaffhausen wurde der trockene Sommer zum Problem.

Derzeit sehe die Situation aber gut aus, sagt Ferdi Hodel, Präsident des Zürcher Bauernverbandes. «Die erste Jahreshälfte war für die Landwirtschaft sehr erfreulich.» Weil sich Sonne und Regen in den letzten Wochen abwechselten, hätten viele Bauern Futterreserven aufbauen können. Dennoch müssen sich Landwirte mit der Frage beschäftigen, wie sie solch heissen und trockenen Zeiten in Zukunft begegnen wollen.

Jeder Betrieb hat seine eigene Strategie

Einige Landwirte tüftelten an einer möglichst optimalen Fruchtfolge – mit Kulturen, Gräsern oder Pflanzen, die gegen Trockenheit resistenter seien, so Hodel. Andere Massnahmen betreffen die Bewässerung. «Einige Bauern versuchen zum Beispiel, neue Grundwasserquellen zu erschliessen. Andere vermindern die Distanz zu den Wasserquellen, sodass die Tiere kürzere Wege haben und dadurch weniger trinken müssen.»

Die Zürcher Bauern seien gut gewappnet für den Klimawandel, ist Ferdi Hodel vom Zürcher Bauernverband überzeugt. Dazu komme, dass zum Glück nicht jeder Sommer so heiss und trocken sei wie jener im letzten Jahr. «Sonst würde die Landwirtschaft noch viel mehr strapaziert. Für das wären wir nicht gewappnet.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Ja was denn nun, gut gewappnet oder nicht gut gewappnet? Das Wetter des Klimawandel kann man sich nicht aussuchen. Deshalb kann man nur versuchen, sich gegen die veränderten und nicht wirklich abschätzbaren Ereignisse zu wappnen. Neue Grundwasserquellen anzapfen gehört zu den eher umweltschädlichen Massnahmen.
    MfG
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Ich hoffe, dass die Bauern dieses Jahr früh genug bewässern. Denn solange es Wasser hat kann man das ja. Wenn die Bauern das nicht tun, fliesst das Wasser einfach den Bach runter ins Meer, +da gibt es ja schon viel zu viel Wasser. Also jetzt oder nie! Das Wasser kommt nicht zurück wenn ihr wartet! Auf diese Weise kann die Trockenperiode wenigstens verkürzt werden.Wenn es dann 2 Monate kein Wasser mehr hat statt 3 Monate ist das ein riesiger Unterschied.In den Bergen hat's jetzt noch viel Wasser!
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Ich wünsche allen Bauern viel Glück. Es ist klar, dass ihr dieses Jahr wieder viel bewässern müsst. Das bedeutet viel mehr Arbeit, aber was sein muss, muss sein. Ein echter Bauer lässt sich nicht lumpen. Ich wünsche aber auch, dass die vielen pensionierten Menschen sich an eurer Arbeit als Freiwillige beteiligen. Es wäre ja gelacht, wenn wir "Alten" nur noch zusehen würden, wie andere sich zu Tode schuften. Nein, so sind wir nicht! Wir können dann wieder Kinder hüten und reisen, wenn's regnet!
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