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Evo Morales an der Wahlurne (unkomm.)
Aus News-Clip vom 21.10.2019.
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Wahlen in Bolivien Evo Morales muss wohl in die Stichwahl

  • Bei der Präsidentschaftswahl in Bolivien muss Amtsinhaber Evo Morales wohl in die Stichwahl.
  • Nach Auszählung von knapp 84 Prozent der Stimmen liegt der Sozialist mit über 45 Prozent Stimmenanteil in Führung, das absolute Mehr verfehlte er aber.
  • Sein Herausforderer, Ex-Präsident Carlos Mesa, kommt demnach auf knapp 38 Prozent der Stimmen.

Staatschef Evo Morales bewirbt sich um eine vierte Amtszeit in Folge, obwohl dies Boliviens Verfassung eigentlich verbietet. Im Februar 2016 scheiterte er zunächst mit dem Versuch, das Grundgesetz per Referendum zu ändern. Später liess er sich eine erneute Kandidatur aber durch das Verfassungsgericht genehmigen.

Sein stärkster Herausforderer ist der konservative Journalist Carlos Mesa, der zwischen 2003 und 2005 Präsident Boliviens war. Bisher hatte Morales alle Präsidentschaftswahlen im ersten Wahlgang gewonnen. Der erste indigene Staatschef des südamerikanischen Landes regiert seit 13 Jahren.

Carlos Mesa
Legende: Evo Morales stärkster Konkurrent, der gemässigt konservative Ex-Präsident Carlos Mesa. Keystone

Für einen Sieg in der ersten Wahlrunde ist eine absolute Mehrheit der Stimmen oder mindestens 40 Prozent mit zehn Prozentpunkten Vorsprung vor dem nächsten Rivalen erforderlich. Die Stichwahl findet am 15. Dezember statt. Dazu sind wiederum rund sieben Millionen Bolivianerinnen und Bolivianer aufgerufen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Die westliche Welt sollte sich in solchen Ländern nicht einmischen, auch nicht mit Meinungen. Es ist auch hier wie Präsident Trump über die Türken +Syrer gesagt hat: Die sollen ihre endlosen Kriege +Betrügereien selber aushandeln, wir haben viel wichtigeres zu tun um die Ordnung in westlichen Gesellschaften wieder herzustellen. Wenn diese Länder dann vielleicht einmal auf unserem Niveau von "Gesellschaft" ankommen würden, ist es noch lange Zeit genug, sich in Frieden zusammen zu finden.Abwarten!
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  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Er sollte eigentlich nicht in die Stichwahl müssen, sondern ins Gefängnis. Missachtung der Verfassung. Auch wenn man eine breite Zustimmung hat und die Wirtschaft brummt, steht man noch immer nicht über dem Gesetz und der Verfassung. Dass das Verfassungsgericht hier mitspielt zeigt eigentlich wie Rückständig die Demokratie und der Rechtsstaat in Bolivien sind.
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  • Kommentar von Ramon Frey  (Ramon Frey)
    Sehr schade. Morales hat es verpasst einen nachfolger aufzubauen und will nun die verfassung und damit indirekt die demokratie aushebeln. Viele bolivianer finden morales' politik gut und hätten gerne einen ähnlich ausgerichteten nachfolger gewählt. Nun stehen sie vor der harten entscheidung entweder morales zu wäheln und damit de facto die demokratie auszuhebeln oder zu riskieren dass mit Mesa jemand gewählt wird der absolut entgegen ihrem politischen ansichten steht
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