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Nach Warnstreiks am Sonntag Lufthansa und Gewerkschaft wollen die Lage bewerten

  • Die Warnstreiks der Flugbegleiter haben am Sonntag zu rund 100 Flugausfällen geführt.
  • Bestreikt werden die Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sun Express.
  • Lufthansa und die Gewerkschaft wollen das Geschehen am Montag auswerten.
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Aus dem Archiv: Keine Einigung bei Lufthansa in Sicht
Aus Tagesschau vom 09.11.2015.
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Die Fluggesellschaft hat für diesen Montag angekündigt, eine Bilanz zu ziehen. Mehrere Tausend Passagiere dürften betroffen gewesen sein.

Vor allem in Berlin, Köln, München und Stuttgart bekamen die Fluggäste am Sonntag den Arbeitskampf zwischen der Kabinengewerkschaft Ufo und dem grössten Luftverkehrskonzern Europas zu spüren. Die Gewerkschaft hatte den Warnstreik am Morgen von ursprünglich 6 auf 19 Stunden bis Mitternacht bei den Konzerntöchtern Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress verlängert.

Die Lufthansa selbst wurde hingegen nicht bestreikt, so dass am grössten deutschen Flughafen in Frankfurt nur wenige Flüge der Lufthansa Cityline abgesagt werden mussten.

Keine Einigung in Sicht

Die Warnstreiks bei den Lufthansa-Töchtern waren erst am Freitagnachmittag angekündigt worden. Wenig später hatte die Gewerkschaft Ufo die schon seit Montag angekündigten Ausstände bei der Konzernmutter Lufthansa wieder abgeblasen.

Der Konzern hatte sich kurzfristig bereiterklärt, 2 Prozent mehr Gehalt zu zahlen – gefordert hatte Ufo nur 1.8 Prozent. Unmittelbar danach schob Ufo weitere Tarifforderungen nach, die Lufthansa in einem Brief umgehend ablehnte.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Sie sollen es durchziehen. Nicht zuletzt könnten wir davon profitieren. Warum? Weil Lufthansa-Tochter Swiss ihren Flugbegleiter nicht existenzsichernde Löhne zahlt (Quelle: 20Min. vom Freitag). Viele Flugbegleiter beanspruchen Soz.! Wer neulich einige Male mit Swiss geflogen hat, musste feststellen, dass die überwiegende Zahl der Flugbegleiter und insb. Maitre de Cabine (ChefIn) Hochdeutsch redet. Zufall? Wohl kaum. Eine Abwärtsspirale zw. Lohndruck und PFZ, welche dringend zu unterbrechen gilt.
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  • Kommentar von Martin H. Meier  (Mahame)
    Der Streik geht immer zulasten der Passagiere. Manche orientieren sich danach neu.
    Der Streik ist aber auch Gratiswerbung für die Konkurrenz, für die Billig-Anbieter auf der Kurzstrecke; auch die Gesellschaften am Golf werden profitieren. Ein Geschenk für die Ölscheichs, die so die Möglichkeit erhalten Neukunden zu gewinnen.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Ach, aufgrund des Titels dachte ich schon, die machen beim Klimastreik mit...
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