Zum Inhalt springen

Header

Video
Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien
Aus Tagesschau vom 09.10.2019.
abspielen
Inhalt

Erste Tote und viel Kritik Türkei marschiert in Syrien ein – das Protokoll zum Nachlesen

  • Die türkischen Sicherheitskräfte haben die syrische Grenzstadt Ras al-Ain angegriffen. Schwere Explosionen waren zu hören. Ein Vertreter der türkischen Sicherheitskräfte sagte, man gehe mit Luftangriffen und Artillerie vor.
  • Nach Berichten von Aktivisten sind mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter acht Zivilisten.
  • Auf internationaler Ebene hagelt es Kritik. So fordern unter anderen die EU, Deutschland und Frankreich einen sofortigen Stopp der Offensive.
  • Ankara ist der Ansicht, dass die Offensive dem Völkerrecht entspreche und dass verschiedene Staaten vorab informiert waren.
Karte von Syriens Norden.
Legende: SRF

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 22:51

    Damit schliessen wir den Liveticker. Wir halten Sie aber weiterhin auf srf.ch/news auf dem Laufenden. Besten Dank für Ihr Interesse.

  • 22:45

    Pascal Weber: Ethnische Konflikte vorprogrammiert

    «Dieser Angriff in Syrien verschiebt die ganze Tektonik massiv», sagt SRF-Nahostkorrespondent Pascal Weber. «Erdogan verwandelt den bisher stabilsten Teil Syriens in ein Schlachtfeld. Damit löst er neue Flüchtlingsströme aus. Er schwächt die Kurden und treibt sie in die Arme von Moskau und Damaskus». Mit der Invasion mache Erdogan dem Iran und den verbleibenden Splittergruppen des IS ein Geschenk. «Mit dem Umsiedlungsplan schafft Erdogan jahrzehntelange ethnische Konflikte in der Region.»

    Video
    Erdogan verwandelt den bisher stabilsten Teil Syriens in ein Schlachtfeld
    Aus News-Clip vom 09.10.2019.
    abspielen
  • 22:23

    Einwohner flüchten aus dem Kampfgebiet

    Beobachter sprechen von grosser Nervosität im Grenzgebiet. «Alle hier haben grosse Angst», sagt der Menschenrechtsaktivist Husam Al Kass via Skype. «Einige sind schon heute in Richtung Irak geflüchtet. Andere haben die Stadt verlassen und sind in Dörfern. Die meisten warten aber noch ab, was passiert. Während der letzten Jahre war es hier stabil. Es gab kleine Plündereien, keine Angriffe. Es war relativ ruhig im Vergleich zum restlichen Syrien. Das wird sich nun ändern.»

    Video
    Menschenrechtsaktivist Husam Al Kass
    Aus News-Clip vom 09.10.2019.
    abspielen
  • 21:49

    Reaktion der Schweiz

    Die Schweiz zeigte sich besorgt über die militärischen Kampfhandlungen im Nordosten Syriens. Eine weitere Eskalation hätte schwerwiegende Folgen für die bereits notleidende Zivilbevölkerung und könnte die Situation in Syrien und der Region weiter destabilisieren, heisst es in einer Mitteilung des Aussendepartements (EDA).

  • 21:39

    Saudi-Arabien und Ägypten verurteilen den Angriff

    Saudi-Arabien und Ägypten, zwei der wichtigsten arabischen Staaten, haben den Angriff der Türkei auf die Kurden im Norden Syriens verurteilt. Die «türkische Aggression» stelle einen klaren Angriff auf die Souveränität Syriens dar, erklärte das Aussenministerium in Riad.

    Sie werde negative Auswirkungen auf die Stabilität der Region haben und untergrabe die internationalen Bemühungen, den Terror zu bekämpfen. Das ägyptische Aussenministerium nannte den Angriff eine «inakzeptable Aggression».
    Saudi-Arabien unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Opposition gegen Machthaber Baschar al-Assad. Allerdings ist die Türkei ein enger Verbündeter des Emirat Katars, über das Saudi-Arabien und Ägypten vor mehr als zwei Jahren eine Blockade verhängt haben.

  • 21:00

    Details zu den Angriffen

    Die SDF berichtet von mindestens 25 türkischen Luftangriffen. Ziele waren nach türkischen Angaben Waffendepots der Kurdenmiliz YPG. Von syrischer Seite schlugen türkischen Angaben zufolge sechs Raketen auf türkischem Boden sein. Sie beschädigten Häuser in der Stadt Ceylanpinar.

    Video
    Türkischer Militärkonvoi im Grenzgebiet von Syrien
    Aus News-Clip vom 09.10.2019.
    abspielen
  • 20:37

    Neue Berichte über Opfer

    In den ersten Stunden nach Beginn des türkischen Angriffs auf die Kurden im Norden Syriens sind nach Berichten von Aktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter acht Zivilisten. Unter den zivilen Opfern seien auch zwei Kinder, erklärte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Bei den anderen Toten handele es sich um Kämpfer der von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die Menschenrechtler berichteten zudem von mehr als 40 Verletzten, darunter 13 Zivilisten.

  • 20:26

    EU fordert Ende der Offensive

    Die EU-Staaten fordern den Abbruch der Militäroffensive in Nordsyrien. «Erneute bewaffnete Auseinandersetzungen im Nordosten werden die Stabilität in der ganzen Region weiter untergraben, das Leiden der Zivilisten verschlimmern und zusätzliche Vertreibungen provozieren», teilte Brüssel in einer Mitteilung mit. Die unilateralen Handlungen der Türkei gefährdeten zudem die Erfolge der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

    Die EU-Staaten machten zudem deutlich, dass sie eine Zwangsumsiedlung von Syrien-Flüchtlingen in eine sogenannte «Sicherheitszone» in Nordsyrien nicht akzeptieren würden. Wo die Rechte der örtlichen Bevölkerung ignoriert würden, werde es auch keine Stabilisierungs- und Entwicklungshilfe geben, heisst es in der von der EU-Aussenbeauftragten Federica Mogherini verschickten Erklärung.

    Nach Angaben von Diplomaten hatte die Mehrheit der EU-Staaten die Türkei eigentlich bereits vor dem Start der Militäroffensive mit einer EU-Erklärung vor den möglichen Folgen warnen wollen. Der Plan sei aber letztlich an der zunächst fehlenden Zustimmung von Ungarn gescheitert, hiess es. Dies habe viel Unmut ausgelöst.

  • 20:16

    Pascal Weber: Ohne Schutz dürften die Kurdengebiete kaum verteidigt werden können

    «Das bisherige Vorgehen der Türkei zeigt, dass es Erdogan darum gehen dürfte, die beiden Gebiete zu kontrollieren, die von einer arabischstämmigen Bevölkerungsmehrheit bewohnt wird», erklärt SRF-Nahostkorrespondent Pascal Weber. Gleichzeitig hoffe er, dass die kurdischen Minderheiten aus diesen Gebieten fliehen würden. Die Kurden hätten nichts entgegenzusetzen, solange die Kurden der türkischen Luftwaffe ausgesetzt seien. «Die Kurden haben gehofft, dass die USA der Türkei die Nutzung des Luftraumes verbietet.» Dies sei aber nicht geschehen und daher sei es kein Wunder, dass sich die Kurden an Moskau gewandt hätten. Ohne Schutz dürfte eine Verteidigung der Kurdengebiete schwierig werden.

    Von Moskau erwarten die syrischen Kurden eine Vermittlerrolle im Dialog mit Machthaber Bashar al-Assad. Sie hoffen, dass Russland die Rolle des Unterstützers und Garanten übernehmen werde, erklärte die halbautonome Verwaltung der syrischen Kurden.

    Video
    Pascal Weber: «Erdogan hofft auf Flucht der Kurden»
    Aus News-Clip vom 09.10.2019.
    abspielen
  • 19:28

    UNO-Sicherheitsrat tagt am Donnerstag

    Der UNO-Sicherheitsrat in New York will sich am Donnerstag des Themas annehmen. Deutschland habe im Auftrag der fünf EU-Mitgliedsländer des Rates – neben Deutschland sind das Polen, Belgien, Frankreich und Grossbritannien – beantragt, dass das Thema in einer Sitzung des Gremiums angesprochen werde, hiess es in New York aus Diplomatenkreisen.

    Totale auf den Saal des Sicherheitsrates
    Legende: Reuters / archiv
  • 19:23

    SDF-Truppen stoppen Kampf gegen den IS

    Die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) stoppten als erste Reaktion auf die türkischen Angriffe sämtliche Operationen gegen die IS-Terrormiliz. Die SDF-Truppen konzentrierten sich nun darauf, sich der türkischen Offensive entgegenzustellen, hiess es aus kurdischen Sicherheitskreisen. «Alle Kräfte der SDF sind in den Gebieten nahe der Grenze zur Türkei mobilisiert worden.»

  • 19:20

    Trump goutiert Angriff nicht

    US-Präsident Donald Trump hat den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien kritisiert. «Die Vereinigten Staaten befürworten diesen Angriff nicht und haben der Türkei deutlich gemacht, dass diese Operation eine schlechte Idee ist», hiess es in einer Mitteilung Trumps. Der Präsident verteidigte erneut seine Entscheidung, US-Truppen aus dem syrischen Grenzgebiet zur Türkei abgezogen zu haben. Er habe immer deutlich gemacht, «dass ich diese endlosen, sinnlosen Kriege nicht kämpfen will – besonders jene, die den Vereinigten Staaten nicht nützen».

    Trump teilte weiter mit, die Regierung in Ankara habe zugesagt, Zivilisten und religiöse Minderheiten zu schützen und sicherzustellen, dass es nicht zu einer humanitären Krise komme. Man erwarte von der Türkei, dass sie sich an diese Zusagen halte. Die Türkei sei nun ausserdem verantwortlich dafür, dass die in Nordsyrien gefangen gehaltenen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) weiter in Gefangenschaft blieben. Die Türkei müsste ausserdem sicherstellen, dass sich der IS nicht neu bilde.

    Trump an einem Rednerpult
    Legende: Keystone / Archiv
  • 19:10

    Berichte von ersten Toten

    Der Angriff auf nordsyrische Grenzorte forderte laute ersten Berichten die ersten Toten. Zwei Zivilisten seien bei einem türkischen Bombardement auf das Dorf Maschrafa umgekommen, twitterte der Sprecher der von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Mustafa Bali. Einige andere Menschen seien verwundet worden.

    Die Angriffe schienen sich zunächst vor allem gegen zwei, etwa 120 Kilometer voneinander entfernt liegende Orte und deren Umland zu richten: Tall Abjad und Ras al-Ain. Ras al-Ain liegt gegenüber dem türkischen Ort Ceylanpinar in der südosttürkischen Provinz Sanliurfa. In Sanliurfa befindet sich die Kommandozentrale für die Offensive. Tall Abjad liegt nahe der türkischen Grenzstadt Akcakale.

  • 19:06

    Thomas Seibert: Erdogan verfolgt innenpolitisches Ziel

    «Die Türkei möchte im Nordosten Syriens eine sogenannte Sicherheitszone einrichten, in die Flüchtlinge aus der Türkei nach Syrien zurückgebracht werden können», erklärt Thomas Seibert, Journalist in Istanbul. Dieses Projekt werde von Experten angezweifelt, denn es werfe auch ethnische Fragen auf. Und: «Dieses Ziel ist vor allem innenpolitisch motiviert. Erdogan steht unter Druck, weil der Unmut in der Bevölkerung über die grosse Zahl syrischer Flüchtlinge im Land wächst. Er möchte seinen Wählern zeigen, dass er etwas tut, um die Syrer wieder nach Syrien zurückzubringen.»

    Audio
    Syrien – Türkei startet Militäroffensive gegen Kurden
    04:02 min, aus Echo der Zeit vom 09.10.2019.
    abspielen. Laufzeit 04:02 Minuten.
  • 19:03

    US-Senator Graham: «Trump liess Kurden im Stich»

    Der demokratische Senator Chris Van Hollen teilte mit, die Arbeiten an einer parteiübergreifenden Resolution für Türkei-Sanktionen würden demnächst abgeschlossen. Van Hollen übte harsche Kritik an US-Präsident Donald Trump. Trump hatte US-Truppen aus dem nordsyrischen Grenzgebiet abgezogen und Erdogan damit den Weg für den Einmarsch geebnet. Kritiker werfen Trump vor, die Kurdenmilizen im Stich zu lassen, die die Verbündeten der US-Streitkräfte im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) waren. Graham – der eigentlich ein enger Vertrauter des republikanischen Präsidenten ist – schrieb: «Betet für unsere kurdischen Verbündeten, die von der Trump-Regierung schamlos im Stich gelassen wurden. Dieser Schritt stellt die Rückkehr des IS sicher.» Van Hollen meinte: «Der IS feiert Trumps Verrat.» Trump hatte argumentiert, er wolle die US-Truppen aus den «endlosen Kriegen» zurückziehen.

  • 18:57

    US-Senator Graham will Erdogan «einen hohen Preis zahlen lassen»

    Senatoren im US-Kongress bereiten eine parteiübergreifende Resolution für Sanktionen gegen die Türkei vor. Der republikanische Senator Lindsey Graham schrieb auf Twitter, er werde die Bemühungen im Kongress anführen, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan «einen hohen Preis» zahlen zu lassen.

  • 18:50

    Kurdenmiliz YPG wehrt sich laut Anadolu

    Nach türkischen Medienberichten sind mehrere Geschosse aus Syrien in der Türkei eingeschlagen. Zwei Mörsergranaten seien aus der von der YPG kontrollierten Stadt Ras al-Ain in Nordsyrien abgefeuert worden und im Zentrum des türkischen Grenzbezirks Ceylanpinar eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Aus der weiter im Nordosten Syriens gelegenen Stadt Kamischli seien sechs Raketen abgefeuert worden. Sie seien im Zentrum des türkischen Grenzbezirks Nusaybin eingeschlagen. Verletzte gebe es nicht. Kamischli liegt im Nordosten Syriens und ausserhalb der Region, auf die die Türkei ihre Offensive zurzeit zu fokussieren scheint.

  • 18:20

    Nato-Generalsekretär Stoltenberg warnt vor einer Eskalation

    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte die Türkei vor einer weiteren Eskalation des Syrien-Konflikts. «Es ist wichtig, alle Handlungen zu vermeiden, die die Region weiter destabilisieren (...) und noch mehr menschliches Leid verursachen können», sagte der Norweger am Rande eines Treffens mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte in Rom. Er zähle darauf, dass die Türkei zurückhaltend agiere und sicherstelle, dass ihr Vorgehen in Nordsyrien verhältnismässig und massvoll sei.

    Der Bündnispartner Türkei sei von der Syrien-Krise ganz besonders betroffen und habe legitime Sicherheitsinteressen, räumte Stoltenberg ein. Zugleich dürfe man nicht die Erfolge gefährden, die man in Syrien im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erzielt habe. «Der IS stellt für den Nahen Osten, für Nordafrika und für alle unsere Nationen weiter eine ernsthafte Gefahr dar», erklärte Stoltenberg. Er werde an diesem Freitag in Istanbul mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die Lage reden.

  • 18:14

    Seehofer: «Viele Regierungen haben ihre Probleme damit»

    Die Türkei warb in den vergangenen Wochen aggressiv für die sogenannte «Sicherheitszone» – und um Gelder für den Aufbau der Infrastruktur. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer sagte: «Ich habe deutlich gesagt, dass es ja viele Regierungen gibt, unsere eingeschlossen, die da ihre Probleme haben.»

    Karte
    Legende: SRF
  • 17:52

    Applaus im Parlament – Kritik der HDP

    Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP hat den türkischen Militäreinsatz gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien als «Besatzung» verurteilt. «Die Besatzung einer Region, in der mehr als 5 Millionen Menschen brüderlich zusammenleben, hat begonnen.» Sie warnte davor, dass die Terrormiliz IS sich wieder an der Grenze festsetzen werde. «Wir haben es Tausend Mal gesagt und sagen es wieder: Nein zum Krieg.»

    Alle anderen Parteien im Parlament unterstützten die Offensive jedoch, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Der Start des Einsatzes sei im Parlament verkündet worden. Daraufhin hätten Abgeordnete der Regierungspartei AKP, ihres Bündnispartners MHP und der nationalkonservativen Iyi-Partei applaudiert.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

90 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.