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Alte Vorwürfe, neu aufgerollt «Leaving Neverland» – der Dokumentarfilm

Zwei Männer erzählen, wie sie als Kind vom «King of Pop» missbraucht wurden: Die zweiteilige Doku über die Pädophilie-Vorwürfe gegen Michael Jackson hier online schauen.

Im Dokumentarfilm «Leaving Neverland» erzählen zwei Männer, wie sie als Kinder vom «King of Pop» missbraucht wurden. In den USA und anderen Ländern, in denen der Film bereits gezeigt wurde, schlug er grosse Wellen.

Die zweiteilige Doku von Filmemacher Dan Reed konzentriert sich auf die mutmasslichen Missbrauchsopfer, James Safechuck und Wade Robson. Vertraute von Michael Jackson kommen nicht zu Wort. Der Film wurde deshalb für seine Einseitigkeit kritisiert und die Glaubwürdigkeit der beiden Männer infrage gestellt.

Die Dokumentation schildert jedoch nicht nur die mutmasslichen Vergehen des erfolgreichsten Popkünstlers der Geschichte, sie sucht auch Erklärungen für das Verhalten und Mechanismen von Tätern, Opfern und ihrem Umfeld. Damit wirft der Film viele Fragen jenseits von «wahr» oder «falsch» auf.

«Leaving Neverland» ist bei SRF ab 12 Jahren freigegeben. Gemäss den SRF Kinder- und Jugendmedienschutzrichtlinien werden Inhalte ab 12 Jahren im SRF Player zeitlich nicht eingeschränkt. Der Film ist online somit ganztags zugänglich, es wird jedoch schriftlich auf die Explizitheit einzelner Szenen und Aussagen hingewiesen.

«Leaving Neverland» bei SRF

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Hat Michael Jackson Kinder sexuell missbraucht? Der Dokumentarfilm «Leaving Neverland» wirft diese Frage erneut auf. Sind die Vorwürfe glaubwürdig? SRF zeigt die vierstündige Dokumentation und begleitet sie thematisch.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Eva Heinzer (heinzereva)
    Was mich beschäftigt, ist die Rolle der Eltern, v.a. der Mütter. Wie kann man sich als verantwortungsvoller Elternteil so verblenden lassen... Einfach nur traurig!
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  • Kommentar von Beatus Gubler (Tabeas)
    Beatus Gubler Projekte Streetwork Basel

    Eine gut gestaltete Dokumentation. Leider viel zu spät für viele Opfer und Täter.
    Dass was hier gezeigt wurde, zieht sich leider durch unsere ganze Gesellschaft. Es ist zum teil Systemimanent. Es findet auf allen gesellschaftlichen Ebenen statt. Die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft "Ueberleben" muss, die einen reich, die anderen am Existenzminimum, gekoppelt mit Bildungsmangel was das "Mensch-Sein" betrifft, ist der ideale Nährboden dafür.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Die sexuelle Präferenz von MJ war bekannt. Ich wundere mich daher, warum das jetzt nach so vielen Jahren erneut aufgekocht wird?
    Die Psychologin und Geschäftsführerin von "Forio" Frau Egli-Alge therapiert seit 13 Jahren Pädophile: https://www.srf.ch/radio-srf-virus/kompass/paedophilie-ist-keine-wahl-paedophilie-ist-ein-schicksal
    Nach lesen des Interviews stellt sich die Frage, wie hätte ein MJ sich behandeln lassen können? Ein "No Name" kann zum Psychologen gehen; aber ein solcher Weltstar?
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