Nach Wimbledon-Märchen: Was macht eigentlich Marcus Willis?

Vor einem Jahr war Überraschungsmann Marcus Willis die grosse Story in Wimbledon. Nun hofft er auf eine Wildcard.

Marcus Willis. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Durfte auf dem Center Court gegen Federer ran Marcus Willis. EQ Images

Als Weltnummer 772 schrieb Marcus Willis im vergangenen Jahr in Wimbledon sein ganz persönliches Tennismärchen. Ohne jeglichen Sieg auf ATP-Stufe und hauptberuflich als Coach in den USA tätig, kämpfte er sich über diverse Qualifikationsturniere in die 2. Runde, wo er auf dem Center Court gegen Roger Federer antreten durfte.

Das Duell zwischen Federer und Willis 2016

3:48 min, vom 29.6.2016

Familienglück ist perfekt

Seither hat sich bei «Willbomb», der immer wieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte und kurz vor dem Rücktritt stand, einiges getan:

  • Der Brite heiratete im vergangenen Jahr seine Freundin Jenny Bate
  • Im März wurde das Paar Eltern von Töchterchen Martha May, das während dem Wimbledon-Turnier gezeugt wurde

In Sachen Profitennis kam Willis indes nicht wirklich voran. In der Weltrangliste liegt der Mann aus Warwick nur auf Platz 386, zu einem ATP-Sieg hat es ihm auch nach seinem Wimbledon-Coup nicht gereicht.

Wildcard-Anfrage gestartet

Um in London erneut dabei sein zu können, braucht er eine Wildcard. Eine «Bewerbung» hat Willis bereits verschickt, am 20. Juni wird er definitiv Bescheid erhalten.

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