Neu im Kino «Baywatch» ist seichtes Gewässer

16 Jahre nach dem Ende des letzten Fernsehabenteuers steigt nun ein neues «Baywatch»-Team im Kino aus dem Meeresschaum.

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Filmstart diese Woche: «Baywatch»

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Die Fakten

Zwei Männer steigen aaus dem Meer.

Regie: Seth Gordon
Schauspieler: Dwayne Johnson, Zac Efron, Kelly Rohrbach
Kinostart: 1. Juni 2017
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Die Story:
Die Nachtclubbesitzerin Victoria (Priyanka Chopra) bringt nicht nur Drogen in Umlauf, sondern will auch alle Immobilien am Strand des «Baywatch»-Teams aufkaufen. Dabei schreckt sie nicht vor Mord und Erpressung zurück. Mitch (Dwayne Johnson), Chef der Rettungsschwimmer, will auf eigene Faust gegen sie ermitteln. Der Neuling Matt (Zac Efron) findet jedoch, das sei Aufgabe der Polizei.

Das hat funktioniert:
Es gibt viel mehr Action als in der Fernsehserie und vor allem mehr Humor. Die Selbstironie macht die unsäglichen Strandabenteuer erst erträglich und sehr kurzweilig. Etwa wenn in einer Szene CJ (Kelly Rohrbach), eine der sexy Rettungsschwimmerinnen, in Zeitlupe auf die Kamera zu rennt und ihre Kollegin Summer (Alexandra Daddario) sagt: «Warum sieht es immer so aus, als ob sie in Zeitlupe rennt?» Und Ronnie (Jon Boss), der Hanswurst des Teams, meint: «Ach, du siehst es also auch?»

Das hat nicht funktioniert:
Die Ekelkomik, die Hollywood mittlerweile in jede Mainstream-Komödie einbaut, nervt. So ist etwa die Szene in der Leichenhalle, wo Mitch den Neuling Matt dabei fotografiert, wie der den Hodensack einer Leiche untersucht, nicht wirklich lustig, sondern einfach nur pubertär.

Fazit:
Der «Baywatch»-Kinofilm ist besser als befürchtet und bietet viel Action, Humor und Selbstironie. Unterhaltendes Popcorn-Kino für den Feierabend.

Dieser Film ist für:
Natürlich für Fans der 90er-Jahre-Serie (es gibt Cameo-Auftritte von David Hasselhoff und Pamela Anderson) und für alle, die seichte, aber witzige Unterhaltung mögen.

Rating:
3 von 5 Punkten