Art Basel 2017 Die internationale Kunstwelt vor der Basler Haustür

Portraitaufnahme von Renée Levi Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Künstlerin Renée Levi vor dem Bild, das eben verkauft wurde SRF Susanna Petrin

Renée Levi nutzt die Art-Woche ganz vielfältig. Zu Hause beherbergt sie Künstlerfreunde aus dem Ausland; das intensiviert das soziale Leben. Draussen vor der Tür beginnt gleich die Artwelt; Renée Levi interessiert sich mindestens so sehr für die Parallelmessen und das Begleitprogramm wie für die prestigeträchtige Hauptmesse Art.

Die Stadt als Klassenzimmer

Und wenn sie nicht mit der Familie oder Freunden hingeht, dann mindestens einmal mit ihren Studentinnen und Studenten: Renée Levi ist nämlich auch Dozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Mit den Studenten geht sie spielerisch an das Kunsttheater heran: Jede und jeder bekommt ein imaginatives Budget und kann auf Kunstkauf gehen. Später bespricht man zusammen, wer was weshalb gekauft hat.

Verkaufserfolg

Zum Glück nicht nur im Spiel hat dieses Jahr ein Schweizer Sammler ein Werk von Renée Levi gekauft, das sie an der Parallelmesse Liste ausgestellt hat. Wir sind gerade dabei, als sie die frohe Botschaft erfährt. Es ist auch für eine arrivierte Künstlerin wie sie nicht selbstverständlich, überhaupt an einer der Art-Messen ausgestellt zu werden und noch weniger selbstverständlich ist es, dass tatsächlich jemand etwas kauft. Erst noch in den allerersten Stunden nach der Messeeröffnung.

Für Renée Levi ist diese Art von Anfang an ein Erfolg. Grund andere zu beneiden habe sie so oder so nicht, betont sie. Am Ende sei die Unterscheidung zwischen lokal und international sowieso hinfällig. Sie betont: «Ich bin eine internationale Künstlerin.»